Das erste Kinderturnen absolvieren die jüngsten Sportlerinnen und Sportler noch in Strumpfhosen, doch bald steigen die Ansprüche an die richtige Kleidung. Zum Teil liegt das in der Art des ausgeübten Sports begründet. Zum Tanzen braucht das Kind weiche Tanzschläppchen, der Fußballplatz erfordert Stollenschuhe und auf dem Pferd muss beim Training ein Reithelm getragen werden. Oft steht auch der Wunsch nach modischem Outfit im Vordergrund. In der Sportgruppe oder in der Klasse gibt es einen Trend und das Kind möchte dabei sein.
An erster Stelle sollten bei der Kaufentscheidung die gewünschte Funktion und die richtige Passform stehen, sie müssen erfüllt sein. Wenn das Kind über die eigenen Füße stolpert, weil der Schuh zu groß ist oder die Sohle zu hart ist, wenn es auf dem Rasenplatz ausrutscht, weil Laufschuhe anstelle von Stollenschuhen gewählt wurden, ist das ganze Geld fehlinvestiert. Beim Tragen sollte kein Reißverschluss am Hals kratzen, nichts sollte einengen aber auch nicht zu weit sein. Das Kind soll sich darin so wohl fühlen, dass es beim Sport nicht abgelenkt wird. Auf Zuwachs darf und muss in vielen Familien gekauft werden, aber nicht in einem Ausmaß, das die sinnvolle Nutzung des Kleidungsstückes erschwert.
An zweiter Stelle sollte das Kind die Kleidung mögen. Dazu gehört das Aussehen, aber auch das Anziehen ist für Kinder wichtig. Schuhe, die sie zwar schick finden, die sich aber nur mühevoll über den Spann ziehen lassen, werden von den meisten Kindern im Alltag gemieden.
Qualität hat ihren Preis, er sollte jedoch das Familienbudget nicht sprengen, das Kind soll auch mal in der Trainingshose stürzen dürfen ohne dass ein Loch im Stoff eine mittlere Familientragödie auslöst. Bei der Auswahl haben die Kinder unterschiedliche Vorlieben: Manche gehen gerne ins Sportgeschäft, andere blättern lieber im Katalog und bestellen beim Versandhaus oder im Internet. Zu Hause wird dann gemütlich anprobiert.
Ist die Sportkleidung richtig gewählt, sind Kinder und Eltern zufrieden.
Wir haben an dieser Stelle bereits über die Zusammenarbeit von Apple und Nike berichtet. Über Sensoren in Nike Laufschuhen werden die Daten des Training protokolliert und direkt an das iPod des Sportlers gesendet. Apple hat an diesem Prinzip offenbar Gefallen gefunden und ein Patent auf Sensortechnologie in Sportbekleidung und -ausrüstung bewilligt bekommen.
So sieht das Patent vor, dass entsprechende Sensoren zum Beispiel auch in Oberteilen, Trainingsanzügen sowie Skiern oder Inlineskates untergebracht werden können. Interessant ist dabei, dass Nike dabei mit keinem Wort erwähnt wird. Apple plant wohl weitere Kooperationen und zum Teil einen Alleingang.
„Smart garments“ nennen sich übrigens die mit Sensoren zur Trainingserfassung ausgestatteten Kleidungsstücke. Desweiteren plant Apple in diesem Zusammenhang, dass die Sensoren langfristig sogar auf eventuelle Abnutzungserscheinungen im Material hinweisen könnten, damit man diese rechtzeitig beheben lassen kann.
Sneakers wurden konzipiert, um den Turnschuh salonfähig zu machen. Heute sorgen sie in der Freizeit für einen lässigen und sportlichen Look. Junge und jung Gebliebene tragen die angesagten Schnürer mit Vorliebe und zu fast jeder Gelegenheit. Nicht immer gab es die leichten Turnschuhe in so großer Auswahl und Vielfalt, jedoch beginnt die Geschichte der Sneaker-Generation schon vor fast hundert Jahren. 1919 kam der knöchelhohe Converse All Star auf den Markt, sozusagen die Mutter aller folgenden Sneaker-Exemplare. Seither hat sich viel verändert an den einstigen College-Schuhen. Zwar ist der Convers All Star längt wieder auf die Bildfläche der Schuhmode zurückgekehrt, doch haben sich in den letzten zehn Jahren mannigfaltige Variationen davon entwickelt, die dem Schuh in der Modebranche einen kräftigen Aufwind beschert haben.
Der “schleichende” Schuh
Der Begriff Sneaker selbst hat die Werbung geprägt. Er ist von dem englischen Verb “to sneak” abgeleitet, was so viel wie “schleichen” bedeutet. Während alle anderen Schuhe aufgrund ihrer Besohlung während des Voranschreitens Geräusche von sich geben, kann man mit den Gummisohlen der Sneakers leise auftreten, bzw. sich anschleichen. Obwohl dies definitiv nicht der Tragegrund für die beliebten Schuhe ist, hat sich die Bezeichnung durchgesetzt und umfasst nun eine ganze Gattung von Turnschuh ähnlicher Fußbekleidung. Äußerlich einem Sportschuh nachempfunden, sind die doch nicht für echte sportliche Aktivitäten hergestellt, sondern für den alltäglichen Gebrauch.
Vom Turnschuh zum Multitalent
Und dort sieht man sie heute wirklich überall, im Alltag. Sneakers trifft man, in der Schule sowieso zu Hauff, aber auch auf der Straße, in der Kneipe und in Geschäften. Sogar im Büro, dann in einer edlen Ausführung, sieht man die modischen Schuhe immer öfter. Sie passen zu Jeans und sportlichen Hosen genauso gut, wie zu frechen, kurzen Röcken und Kleidern. Schon seit mehreren Jahren hält sich der Sneaker ganz oben auf den Ranglisten der jugendlichen Schuhmode. In den 1950er Jahren war es James Dean, der für die erste Welle der Begeisterung um dieses Schuhwerk sorgte. Als sich die Teenyikone mit cooler Sneaker-Beschuhung abbilden ließ, wurde schon damals der erste Hype rund um den lässigen, pflegeleichten Schuh ausgelöst. Und eine ganze Turnschuhgeneration bekam ihren Namen von den am liebsten getragenen Schuhen.
Wer sich nicht so ganz für die Mode interessiert, die auf der offiziellen Mercedes-Benz Fashion Week gezeigt wird, kann sich in diesen Tagen parallel dazu noch auf etlichen anderen Messen und Veranstaltungen tummeln. So kommen alle, die es sportlich mögen, wie immer auf der Bright Tradeshow auf ihre Kosten.
Hier dreht sich alles rund um Streetwear, Sneakers und Skateboarding. Etliche große und auch kleinere Marken sind dort vertreten und präsentieren ihre Kreationen und die neuesten Trends. Begleitet wird das Ganze von einem bunten Rahmenprogramm.
Zum ersten Mal werden im Rahmen der Bright auch die Bright European Skateboard Awards vergeben, wo Größen der Szene geehrt werden. Neben den Athleten werden auch Magazine, Shops, Marken oder Fotografen ausgezeichnet. Für alle weiteren Infos geht ihr am besten auf brighttradeshow.com…
In einer Mischung aus Online-Game und Schnitzeljagd hat vor ein paar Wochen der Sportartikelhersteller Nike seine Fans durch Wien geschickt. In der ganzen Stadt waren 50 Jogger unterwegs, sogenannte „Flashrunner“, die die Nike Vapor Flash Jackets trugen.
Diese waren mit Smartphones und GPS-App ausgestattet, so dass man ihre Positionen online verfolgen konnte. Alle, die mitspielen wollten, mussten sie nun in den Straßen Wiens oder online aufspüren und mit dem Blitz einer Kamera „fangen“. Die Vapor Flash Jackets von Nike leuchten nämlich, wenn sie angestrahlt werden.
Bei der Aktion „Catch the Flash“ waren einige bekannte Sportler wie solche aus der österreichischen Nationalmannschaft dabei. Am Ende konnte sich ein Student, der die meisten „Flashrunner“ geknipst hatte, über einen Gewinn in Form eines Platinbarrens im Wert von 10.000 Euro freuen. Weitere solcher Aktionen oder zumindest ähnliche werden wohl folgen.