In den letzten Jahren hat der Sportartikelhersteller Puma mehr auf den Bereich der Lifestyle-Produkte gesetzt. Dies soll sich spätestens ab diesem Jahr wieder ändern. So verkündetet das Unternehmen, dass man den Sportbereich wieder stärker dominieren wolle. Dabei geht es vor allem darum sich im wichtigen Fußball-Geschäft gegen die starke Konkurrenz von Nike und adidas zu behaupten.
Zentral ist dabei der Ausbau der langjährigen Kooperation von Puma mit dem italienischen Fußball-Verband. Neben den Trikots oder Schuhen dürfen in diesem Bereich in Zukunft auch andere Produkte wie zum Beispiel Getränke oder Nudeln verkauft werden. Puma rechnet dabei mit einem gute Zusatzgeschäft.
Auch die Fußball-Nationalmannschaft der Slowakei wird Puma zukünftig ausrüsten. Diese wurde bisher von adidas gesponsort. Bei der EM in diesem Jahr ist sie jedoch nicht dabei, so dass Puma in diesem Feld noch nicht besonders dominant sein wird. Das Unternehmen hat mit Italien und Tschechien zwei Teams am Start, die nicht gerade zu den Favoriten gehören. Sechs Teams, davon mit Deutschland und Spanien zwei Favoriten, werden hingegen von adidas ausgerüstet und fünf Mannschaften direkt von Nike, wobei hier noch einmal drei hinzukommen, die von der Nike-Tochter Umbro ausgestattet werden.
In diesem Sommer stehen uns sportlich gleich mehrere Highlights bevor. Zu nennen wären zum Beispiel die Fußball-EM oder die Olympischen Spiele in London. In New York hat Nike im Beisein von einigen großen Sportlern wie Carl Lewis oder Walter Dix daher seine Innovationen für den Sommer 2012 präsentiert.
Gezeigt wurden die Nike Hyper Elite Basketball Uniform, die Nike Zoom Spikes, der Nike Hyperdunk, der Nike Pro Turbospeed Anzug und der Nike Flyknit. Der Pro Turbospeed ist zum Beispiel der bisher leichteste und schnellste Sprintanzug, den Nike je entwickelt hat. Er wurde ausgiebig im Windkanal getestet und soll laut eigenen Angaben Athleten auf 100 Meter um 0,023 Sekunden schneller machen.
Ein weiteres Highlight dürfte in den Augen so mancher wohl auch der Nike Flyknit sein. Dieser Laufschuh wurde in enger Abstimmung mit Leichtathleten selbst entwickelt und stellt einen neuen Ansatz beim Schuh-Design dar. Fasergewebe wurde nur an den nötigen Stellen eingearbeitet. Die Struktur des Obermaterials wird quasi maschinell gestrickt, wodurch der ganze Schuh in US-Schuhgröße 9 lediglich 160 Gramm wiegt.
In etlichen wissenschaftlichen Studien wurde immer wieder bewiesen, dass Barfuß-Laufen für unsere Füße eigentlich das Beste ist. Doch dies lässt sich natürlich leider nicht immer in die Tat umsetzen. Zum Glück besinnen sich immer mehr Hersteller darauf und entwickeln Schuhe, die diesem Gefühl sehr nahe kommen sollen.
Einer dieser Schuhe ist der Nike Free Run +2. Er ist laut Nike so konstruiert, dass er einen optimalen Halt bietet, jedoch gleichzeitig die Muskeln im Fuß wie beim Barfuß-Laufen trainiert und im positiven Sinne beansprucht. Der Fuß soll soweit wie möglich in seinen natürlich Bewegungsabläufen durch die Schuhe nicht eingeschränkt werden.
Die Laufschuhe sind robust und strapazierfähig und sehen dabei auch noch gut aus. Das Laufgefühl ist weich und gedämpft, jedoch eben flexibel. Die meisten berichten, dass man sich an diese Schuhe erst einmal gewöhnen muss, denn die Füße bewegen sich mehr als in anderen Laufschuhen. Dies stärkt die Muskeln, was wiederum für mehr Schnelligkeit sorgt. Die tiefen Kerben an der Außensohle ermöglichen flexible Bewegungen in alle Richtungen. Wie alle Nike+ Produkte lässt sich auch der Nike Free Run +2 mit Sensoren für Trainingsmessung verbinden.
Aktuell sind Fitness-Gadgets absolut im Trend. Es gibt immer mehr kleine Geräte und auch Apps, die uns Auskunft über unsere tägliche Bewegung, unsere Fitness oder unseren Kalorienverbrauch geben. Auch Nike hat in diesem Bereich bereits einige kleine Hilfsmittel auf den Markt gebracht.
Der neueste Schrei ist jedoch das Nike+ FuelBand. Dieses Armband kann in den USA bereits vorbestellt werden und soll im Sommer 2012 seinen Weg in die deutschen Läden finden. Die Beschleunigungsmesser im Armband messen Zeit, Kalorien und Schritte, die der Träger täglich in Bewegung investiert. Dabei dreht es sich nicht um eine bestimmte Sportart, sondern es wird jegliche Form der Bewegung gemessen.
Über ein LED-Display erfährt der Träger ständig, wie gut er sich am jeweiligen Tag bereits bewegt hat. Unabhängig von Gewicht oder Geschlecht wird zudem die Menge an „NikeFuel“ berechnet. Dies ist ein Vergleichswert für Sportler untereinander, aber auch ein einfacher Richtwert für einen selbst. Eine eingefärbte Anzeige macht auf einen Blick deutlich wie nah man seinem Tagesziel bisher gekommen ist. Über iPhone oder Computer liest der Träger die genaueren Werte aus und erhält Überblick über seine sportliche Entwicklung.
Der Sportartikel-Hersteller Adidas weitet wie bereits berichtet aktuell seine Marke Neo auf Europa aus. Hierbei geht es nicht in erster Linie um Sportartikel, sondern um Mode, die in erster Linie Teenies ansprechen soll. In den Medien heißt es bereits, dass Adidas mit Neo Ketten wie H&M den Kampf angesagt hat. Dies könnte durchaus stimmen, denn die Shops locken die Kids mit einem interaktiven Konzept.
Der erste Adidas Neo Store eröffnet heute in Hamburg seine Pforten. Dieser ist komplett auf die junge Zielgruppe ausgelegt. Die Umkleidekabinen sind besonders groß gehalten, dass die beste Freundin auch mit hineinpasst. Zudem haben die jungen Kunden die Chance über Touchscreens im Laden die Musik, die dort läuft, mitzubestimmen.
Gleiches gilt auch für die Beleuchtung: Man sendet eine SMS mit Blue, Red oder Green an den Store und dieser wird dann das Licht ändern. Ein Highlight könnte auch der interaktive Spiegel sein. Damit kann man direkt sein potentiell neues Outfit in soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter hochladen und Freunde fragen wie es einem steht., eine virtuelle Anprobe also.
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