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In letzter Zeit sind einige Unternehmen ja eifrig dabei ihr Image in Sachen Nachhaltigkeit und Ökologie aufzupolieren. Die einen meinen dies ernst, bei den anderen handelt es sich leider um reines Greenwashing. Unter welche Kategorie die aktuellen Entwicklungen von Puma fallen, wird sich in der Zukunft zeigen. Medienberichten zufolge arbeitet das Unternehmen nämlich momentan an Sportbekleidung, die entweder recyclebar oder sogar kompostierbar ist.
Die Idee Schuhe zu produzieren, die sich kompostieren lassen, ist nicht neu. Das Unternehmen OAT wäre hierfür ein Beispiel. Puma möchte offenbar ebenfalls bald zusammen mit einem externen Partner in diesen Bereich einsteigen.
Dabei tüftelt man unter anderem an Sportschuhen, die recycelt werden können. Aus den Schuhen werden dann entweder neue Schuhe oder aber andere Produkte wie beispielsweise Autoreifen gemacht. Bei den kompostierbaren Schuhen soll sich das Modell auf natürliche Weise zersetzen, so dass sie theoretisch einfach im Garten vergraben oder auf den Kompost geworfen werden könnten. Wann Puma jedoch diese Kleidungsstücke regulär verkaufen möchte, steht noch nicht fest.

SPORT 2000 Vorstand Holger Schwarting setzt grünen Schritt
Die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie halten auch immer mehr im Bereich der Sportbkleidung Einzug. Auf dem Markt gibt es inzwischen viele Händler und Hersteller, die sich auf grüne Produkte spezialisiert haben. Ihnen und allen Unternehmen, die sich für das Thema stark machen wollen, bietet die Sportfachhandelsgruppe 2000 mit dem Projekt Green & Fair eine Plattform.
Das Projekt startete bereits in der Schweiz und soll nun auch seinen festen Platz in Deutschland und Österreich bekommen. Mit der Initiative Green & Fair will Sport 2000 Händler, Hersteller und Konsumenten über nachhaltigen Handel aufklären und sie dafür begeistern. Im Frühjahr 2012 soll die Plattform an den Start gehen.
Nach und nach wird Green & Fair ausgebaut werden. Ein erster Schritt ist dabei die Auszeichnung von nachhaltig erzeugten Produkten und das Schaffen eines Systems von gebrauchter Sportkleidung und Sportschuhen. Alle teilnehmenden Sport 2000 Geschäfte fungieren dabei als Rücknahmestelle für alte Sportbekleidung, damit diese recycelt werden kann.
Dabei betonen die Verantwortlichen, dass es hierbei nicht um eine vorläufige PR-Aktion geht, sondern, dass einem das Thema sehr wichtig sei und man daher einen langfristigen Ausbau von Green & Fair anstrebe.

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In letzter Zeit „entdecken“ immer mehr große Unternehmen ihre grüne Ader und stellen ihre Produktion oder zumindest Teile davon auf umweltfreundlichere Methoden und Systeme um. Über die Gründe dafür lässt sich sicherlich streiten…
In diesem Zusammenhang sorgte auch Puma in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Der scheidende Puma-Chef Jochen Zeitz äußerte sich nun in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ zum Thema Nachhaltigkeit und der Preisentwicklung beim Unternehmen.
Er gehe davon aus, dass Puma-Produkte in Zukunft teurer werden würden, denn Die Nachhaltigkeits-Initiative von Puma habe eben ihren Preis. Beim Umweltschutz seien alle gefragt, sowohl Politiker, die Unternehmen, aber auch die Konsumenten selbst. So müsse man Wege finden die teure Produktion von „grünen“ Artikeln preislich zwar umzusetzen, aber die Steigerung auch moderat zu gestalten. Hier seien neue Produktionswege, innovative Technologien und Materialien gefragt.
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