In diesem Sommer stehen uns sportlich gleich mehrere Highlights bevor. Zu nennen wĂ€ren zum Beispiel die FuĂball-EM oder die Olympischen Spiele in London. In New York hat Nike im Beisein von einigen groĂen Sportlern wie Carl Lewis oder Walter Dix daher seine Innovationen fĂŒr den Sommer 2012 prĂ€sentiert.
Gezeigt wurden die Nike Hyper Elite Basketball Uniform, die Nike Zoom Spikes, der Nike Hyperdunk, der Nike Pro Turbospeed Anzug und der Nike Flyknit. Der Pro Turbospeed ist zum Beispiel der bisher leichteste und schnellste Sprintanzug, den Nike je entwickelt hat. Er wurde ausgiebig im Windkanal getestet und soll laut eigenen Angaben Athleten auf 100 Meter um 0,023 Sekunden schneller machen.
Ein weiteres Highlight dĂŒrfte in den Augen so mancher wohl auch der Nike Flyknit sein. Dieser Laufschuh wurde in enger Abstimmung mit Leichtathleten selbst entwickelt und stellt einen neuen Ansatz beim Schuh-Design dar. Fasergewebe wurde nur an den nötigen Stellen eingearbeitet. Die Struktur des Obermaterials wird quasi maschinell gestrickt, wodurch der ganze Schuh in US-SchuhgröĂe 9 lediglich 160 Gramm wiegt.
In etlichen wissenschaftlichen Studien wurde immer wieder bewiesen, dass BarfuĂ-Laufen fĂŒr unsere FĂŒĂe eigentlich das Beste ist. Doch dies lĂ€sst sich natĂŒrlich leider nicht immer in die Tat umsetzen. Zum GlĂŒck besinnen sich immer mehr Hersteller darauf und entwickeln Schuhe, die diesem GefĂŒhl sehr nahe kommen sollen.
Einer dieser Schuhe ist der Nike Free Run +2. Er ist laut Nike so konstruiert, dass er einen optimalen Halt bietet, jedoch gleichzeitig die Muskeln im FuĂ wie beim BarfuĂ-Laufen trainiert und im positiven Sinne beansprucht. Der FuĂ soll soweit wie möglich in seinen natĂŒrlich BewegungsablĂ€ufen durch die Schuhe nicht eingeschrĂ€nkt werden.
Die Laufschuhe sind robust und strapazierfĂ€hig und sehen dabei auch noch gut aus. Das LaufgefĂŒhl ist weich und gedĂ€mpft, jedoch eben flexibel. Die meisten berichten, dass man sich an diese Schuhe erst einmal gewöhnen muss, denn die FĂŒĂe bewegen sich mehr als in anderen Laufschuhen. Dies stĂ€rkt die Muskeln, was wiederum fĂŒr mehr Schnelligkeit sorgt. Die tiefen Kerben an der AuĂensohle ermöglichen flexible Bewegungen in alle Richtungen. Wie alle Nike+ Produkte lĂ€sst sich auch der Nike Free Run +2 mit Sensoren fĂŒr Trainingsmessung verbinden.
Aktuell sind Fitness-Gadgets absolut im Trend. Es gibt immer mehr kleine GerĂ€te und auch Apps, die uns Auskunft ĂŒber unsere tĂ€gliche Bewegung, unsere Fitness oder unseren Kalorienverbrauch geben. Auch Nike hat in diesem Bereich bereits einige kleine Hilfsmittel auf den Markt gebracht.
Der neueste Schrei ist jedoch das Nike+ FuelBand. Dieses Armband kann in den USA bereits vorbestellt werden und soll im Sommer 2012 seinen Weg in die deutschen LÀden finden. Die Beschleunigungsmesser im Armband messen Zeit, Kalorien und Schritte, die der TrÀger tÀglich in Bewegung investiert. Dabei dreht es sich nicht um eine bestimmte Sportart, sondern es wird jegliche Form der Bewegung gemessen.
Ăber ein LED-Display erfĂ€hrt der TrĂ€ger stĂ€ndig, wie gut er sich am jeweiligen Tag bereits bewegt hat. UnabhĂ€ngig von Gewicht oder Geschlecht wird zudem die Menge an âNikeFuelâ berechnet. Dies ist ein Vergleichswert fĂŒr Sportler untereinander, aber auch ein einfacher Richtwert fĂŒr einen selbst. Eine eingefĂ€rbte Anzeige macht auf einen Blick deutlich wie nah man seinem Tagesziel bisher gekommen ist. Ăber iPhone oder Computer liest der TrĂ€ger die genaueren Werte aus und erhĂ€lt Ăberblick ĂŒber seine sportliche Entwicklung.
Wir haben an dieser Stelle bereits ĂŒber die Zusammenarbeit von Apple und Nike berichtet. Ăber Sensoren in Nike Laufschuhen werden die Daten des Training protokolliert und direkt an das iPod des Sportlers gesendet. Apple hat an diesem Prinzip offenbar Gefallen gefunden und ein Patent auf Sensortechnologie in Sportbekleidung und -ausrĂŒstung bewilligt bekommen.
So sieht das Patent vor, dass entsprechende Sensoren zum Beispiel auch in Oberteilen, TrainingsanzĂŒgen sowie Skiern oder Inlineskates untergebracht werden können. Interessant ist dabei, dass Nike dabei mit keinem Wort erwĂ€hnt wird. Apple plant wohl weitere Kooperationen und zum Teil einen Alleingang.
âSmart garmentsâ nennen sich ĂŒbrigens die mit Sensoren zur Trainingserfassung ausgestatteten KleidungsstĂŒcke. Desweiteren plant Apple in diesem Zusammenhang, dass die Sensoren langfristig sogar auf eventuelle Abnutzungserscheinungen im Material hinweisen könnten, damit man diese rechtzeitig beheben lassen kann.
In der Kampagne âBasketball Never Stopsâ möchte Nike nach eigenen Angaben den Sport Basketball, aber auch die entsprechenden Menschen und Orte zelebrieren. NatĂŒrlich hat man sich dafĂŒr prominente UnterstĂŒtzung geholt. In den Clips der Kampagne waren bereits bekannte Spieler der NBA wie LeBron James, Kobe Bryant oder Dirk Nowitzki mit dabei.
Das dritte Video der Reihe trĂ€gt den Namen âPaint the Cityâ. Der Top-NBA-Spieler Kevin Durant ist dabei fĂŒr Nike im nĂ€chtlichen Oklahoma City unterwegs und spielt zusammen mit den unterschiedlichsten Menschen, die alle laut dem Unternehmen die Liebe und Leidenschaft fĂŒr Basketball teilen.
Zu sehen ist Kevin Durant in Spielen mit Kindern, Senioren, Fernfahrern oder GeschĂ€ftsleuten. Auch sein Freund, der Rapper und Musikproduzent J. Cole ist mit dabei. Wie immer hat Nike einiges aufgefahren und will so vor allem die Online-Gemeinde einfangen. Im Rahmen von âBasketball Never Stopsâ sind alle aufgerufen, ihre eigenen schönsten Basketball-Momente hochzuladen. FĂŒr die schönsten Videos und Bilder werden Preise verteilt.